Mach´ mal wieder eine Pause!

02.09.2017 – Was? Pause? Nee… Keine Zeit, oder?

Manchmal aber kommt es erstens anders, und zweitens, als man denkt. Ja, so ist das.

Ich liebe meinen Sport. Seit 20 Jahren. Klettern. Unfallfrei. Bis heute. Hier die Kurzversion:

Alleine unterwegs im Wald von Fontainebleau bei Paris. Bouldern, das ist Klettern auf Absprunghöhe. Also ohne Seil. Meine Absprunghöhe war 5 Meter. Immer am Start ein Crash Pad, eine Landematte, damit die Füße heil bleiben. Blöd nur, dass ich daneben gelandet bin. Liebe Franzosen helfen mir aus dem Wald. Kann kaum einen Schritt machen. 1 Stunde für 1,5 km. Am Auto kurzer Check. Fahren geht. Mit steifem Bergschuh und Tempomat. 6 Stunden später Notaufnahme in Deutschland, daheim. 1 Uhr nachts. Linker Fuß massiv geprellt. Rechter Fuß: Trümmerbruch Os Naviculares. Aus ihm wurden die vielen Krümel auf dem mittleren Bild. Nein, nicht gut. Das fiese Ding mit den herrausschauenden Schrauben nennt sich Fixateur Externe. Aua. In dieser Nacht verstehe ich noch nicht, dass mich die Sache 5 Monate auf Pause stellen wird. 100% Pause.

Aber keine Sorge. Mittlerweile, das heißt 6 Monate später, klettere ich schon wieder. Das ist das Wichtigste. Ach ja. Und bauen tue ich auch wieder.

Ich war eben ganz einfach nur flott mal eine Pause machen.

 

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