Die Wand zwischen Alt und Neu

04.08.2017 – Eigentlich habe ich ja etwas gegen diese „normalen“ modernen Baustoffe. Ich mag viel lieber natürliche, althergebrachte Materialien und Konstruktionen. Aber es ist nunmal so, dass es diesen Anbau gibt aus den 60ern. Und da ist natürlich nix mehr mit alten Baustoffen. Und dann gibt es das Treppenhaus. Ab hier und im Weiteren bis zum Ende des Hauses sind noch recht viele alte Konstruktionen und Baustoffe erhalten. In diesen Bereichen verwende ich dann auch das entsprechende Material.

Und jetzt: Genau die Wand zwischen dem alten und dem neuen Teil hatte ich nun zwischen. Sie ist gebaut auf einen alterschwachen, durchgebogenen Eichenbalken. Einfach der Länge nach draufgestellt, da kommt noch was in den nächsten Monaten. Was Arbeit. Aber jetzt zuerst die Trennung zwischen den Bereichen. Was macht man da? Ganz alt? Oder ganz neu? Oder… genau! Auf der einen Seite alte Baustoffe, und auf der anderen Seite der Wand moderne Baustoffe. Schmale, feine Grenze.

Damals wurde der Hauptbalken ganz fies mit der Motorsäge gekappt. Krumpelig und mit 1-3cm Überstand. Die waren vorher unter einem quadratischen, hervostehenden Deckel aus 10mm Spanplatte versteckt. Das wollte ich natürlich nicht wieder. Also habe ich einfach die Wand aufgedoppelt, so dass sie den Überstand verdeckt. Damit sie – wegen das alterschwachen Balkens darunter – wenig Gewicht hat, blieb sie hohl. Bloß mit Dämmmaterial gefüllt, damit sich achtbeiniges und sonstiges Getier in ihrem Innern kein gemütliches Zuhause bauen.

Ach, bald hat es ein Ende mit den Rigipsplatten und der Glaswolle. Wie schön.

 

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