Mal wieder was kaputt machen

24.04.2017 – Und nachdem ich nun heute zuerst einmal die Mohnblumen gesät habe, mache ich mich an die Arbeit im Haus. Heute nehme ich mit das Treppenhaus vor. Der älteste Teil des Hauses, und – wie sich im nachhinein zeigt – relativ original erhalten. Unter den Putzschichten der vergangenen Jahrzehnte. Das wusste ich natürlich nicht, als ich Bohrhammer und Spachtel ansetzte.

Heute ist wieder so ein Tag, wo man sich wundert, in welch kurzer Zeit man die Optik eines Raumes total verändern kann. Zwischen den ersten 2 Bildern liegen gerade einmal 37 Minuten. Es ist also nicht immer ein Riesenaufwand, der mit Veränderungen einhergeht.

Schade, dass einer der Balken in der Wand nicht mehr gut erhalten ist. Für die Statik zwar kein Thema, aber schade eben für die Optik. Aber gut, ich werde später dann sehen, was sich daraus machen lässt. Das wird schon!

Hier werden – Stand heute – die Holzbalken gebürstet oder gesandstrahlt und dann geölt. Der Lehmputz wird in seiner oberen Schicht abgetragen und dann auf dem Untergrund neu aufgeputzt, ebenfalls mit Lehm, dann ab hier, dem alten Treppenhaus, bis hinüber in die neu zu errichtenden Räume aus dem Heuboden möchte ich auf klassische Baumaterialien zurückgreifen.

Bisher habe ich viel mit mineralischen Materialien gearbeitet, aber nur wegen der einfacheren Beschaffung und meiner bisherigen Erfahrungen. Der Wohnbereich des Hauses war in der 1970ern ja ohnehin komplett neu aufgemauert und aus mineralischen Material errichtet worden, so dass ich nicht unbedingt die Notwendigkeit sah, das jetzt im Nachhinein zu ändern.

 

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